Nach der abschließenden Abstimmung im Europäischen Parlament am Dienstag werden die wichtigsten EP-Verhandler Andrey Novakov und Virginijus Sinkevičius Journalistinnen und Journalisten über die Überprüfung der EU-Regeln zu Passagierrechten im Luftverkehr informieren. Details zur Pressekonferenz: Wann: Dienstag, 7. Juli 2026, 14:00 CET Wo: Europäisches Parlament in Straßburg, Pressekonferenzraum Daphne Caruana Galizia (WEISS N -1/201) Wer: Berichterstatter des Parlaments Andrey Novakov (EVP, BG) und Vizevorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus Virginijus Sinkevičius (Grüne, LT) Wie: Akkreditierte Medienvertreter sind zur physischen Teilnahme eingeladen; zusätzlich können Journalistinnen und Journalisten über die Plattform Interactio remote zuschalten und Fragen stellen. Bei der Verbindung über die Interactio-Plattform werden Teilnehmer gebeten, ihren Namen und das Medium im Vor- und Nachnamensfeld anzugeben. Für eine bessere Tonqualität werden Kopfhörer und ein Mikrofon empfohlen. Die Verdolmetschung ist nur für Wortbeiträge mit Video möglich. Es wird Dolmetschleistungen in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Bulgarisch und Litauisch geben. Die Pressekonferenz wird zudem live vom Multimediazentrum des Parlaments übertragen und aufgezeichnet. Hintergrund: Seit 2014 ist das Europäische Parlament bereit, die EU-Regeln zu Passagierrechten im Luftverkehr zu aktualisieren. Diese seit 2004 geltenden Regeln sollen sicherstellen, dass Fluggäste bei Reisebeeinträchtigungen angemessen geschützt sind. Unterschiedliche Positionen zwischen den EU-Ländern führten jedoch dazu, dass das Verfahren 11 Jahre lang nicht vorankam. Im Juni 2025 konnten die EU-Verkehrsminister ihre Differenzen überwinden, wodurch Verhandlungen mit dem Parlament ermöglicht wurden. Nach einem intensiven Jahr interinstitutioneller Gespräche gelang es den Verhandlern des Parlaments und des Rates, einen Kompromisstext für die Überprüfung der geltenden Regeln zu erzielen, der in der abschließenden Plenarsitzung am Dienstag (7. Juli) bestätigt werden soll und anschließend im Rat behandelt wird. Für österreichische Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der Luftfahrtbranche bedeutet die Modernisierung der Passagierrechte potenzielle Verbesserungen beim Schutz von Reisenden, klarere Regelungen für Entschädigungen und Servicepflichten sowie größere Rechtssicherheit für Airlines und Bodenverkehrsdienstleister.