Wer: Berichterstatterin Céline Imart (EPP, FR) Wann: Dienstag, 16. Juni 2026, 17:30 CEST Wo: Daphne Caruana Galizia Pressekonferenzraum, Straßburg (Zimmer WEISS N -1/201) und per Webstreaming Nach der Plenarabstimmung über neue EU-Regeln zur Stärkung der Position der Landwirtinnen und Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette wird Berichterstatterin Céline Imart Journalistinnen und Journalisten am Dienstag um 17:30 informieren. Die Teilnahme in Präsenz ist für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten möglich. Für die Veranstaltung wird Dolmetschung in folgende Sprachen angeboten: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Polnisch. Journalistinnen und Journalisten können zudem über die Plattform Interactio remote teilnehmen und Fragen stellen. Hinweise zur Teilnahme per Interactio: Bei der Verbindung geben Sie bitte Ihren Namen und die Medienorganisation, die Sie vertreten, in den Feldern Vorname/Nachname an. Für bessere Tonqualität sollten Kopfhörer und ein Mikrofon verwendet werden. Dolmetschung ist nur bei Interventionen mit Video möglich. Interactio wird auf iPad (Safari) und Mac/Windows (Google Chrome) unterstützt. Wer Interactio noch nie verwendet hat, wird gebeten, sich 30 Minuten vor Beginn einzuloggen, um einen Verbindungstest durchzuführen; bei Bedarf ist IT-Unterstützung verfügbar. Öffnen Sie nach der Verbindung das Chatfenster (oben rechts), um Dienstmitteilungen zu sehen. Hintergrund: In den vergangenen Jahren sahen sich Landwirtinnen und Landwirte mit einem zunehmend herausfordernden Umfeld konfrontiert, was in mehreren EU-Mitgliedstaaten zu Protesten geführt hat. Als Reaktion darauf hat die Europäische Kommission Änderungen an mehreren EU-Rechtsakten vorgeschlagen. Die zwischen Rat und Parlament erzielte Einigung zur Stellung der Landwirtinnen und Landwirte zielt darauf ab, branchenweit positive Effekte zu erzielen, unter anderem durch: Schriftliche Verträge als allgemeine Regel einzuführen, um Vertragsklarheit und Rechtssicherheit für Produzentinnen und Produzenten zu erhöhen; die Verhandlungsposition von Erzeugerorganisationen zu stärken und deren Anerkennung zu vereinfachen; ein Anreizrahmen für freiwillige Systeme und Initiativen zur sozialen Nachhaltigkeit zu schaffen, der verantwortungsvolle Praktiken fördern soll; auf Drängen des Parlaments die Bezeichnungen von Fleisch und bestimmten Fleischwaren zu schützen und zellgezüchtete Alternativen vom Begriff „Fleisch“ auszuschließen, um Verbrauchstransparenz und fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Für Österreich bedeuten diese Maßnahmen potenziell bessere Marktbedingungen und mehr Rechtssicherheit für bäuerliche Betriebe sowie einen stärkeren Schutz regionaler und traditioneller Fleischbezeichnungen, was sich positiv auf heimische Erzeuger und Verbraucherschutz auswirken kann.