Die Berichterstatterinnen Evin Incir (S&D, SE) und Joanna Scheuring‑Wielgus (S&D, PL) werden Journalistinnen und Journalisten über den Aufruf des Europäischen Parlaments zu einer zustimmungsbasierten Definition von Vergewaltigung im EU‑Recht unterrichten. Der Bericht, der am Montagnachmittag im Plenum debattiert und am Dienstag zur Abstimmung gestellt wird, baut auf der langjährigen Haltung des Parlaments auf, wonach das Fehlen von Zustimmung das zentrale Element in Vergewaltigungsverfahren sein muss. Er fordert Gesetzgebungsmaßnahmen, die die Richtlinie 2024 zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt ergänzen sollen, sowie eine Angleichung an internationale Standards und eine stärkere Opferunterstützung in den Mitgliedstaaten. Zu den geforderten Maßnahmen gehören unter anderem: Zugang zur Justiz für Betroffene Ausgebaute, spezialisierte Unterstützungsdienste Umfassende gesundheitliche Versorgung für Opfer Bekämpfung von digitaler Gewalt und schädlichen Stereotypen Der Text bekräftigt außerdem die Forderung, geschlechtsspezifische Gewalt der Liste der EU‑Straftaten nach Artikel 83(1) AEUV hinzuzufügen. Praktische Hinweise zur Pressekonferenz: Wann: Dienstag, 28. April 2026, 17:00 CEST Wo: Europäisches Parlament in Straßburg, Pressekonferenzraum Daphne Caruana Galizia (WEISS N -1/201) Wer: Berichterstatterinnen Evin Incir (S&D, SE) und Joanna Scheuring‑Wielgus (S&D, PL) Wie: Akkreditierte Medienvertreterinnen und -vertreter sind eingeladen, persönlich teilzunehmen. Alternativ können Journalistinnen und Journalisten per Remote‑Zugang über die Interactio-Plattform teilnehmen und Fragen stellen. Bei der Anmeldung via Interactio sollen Name und Medienorganisation in den entsprechenden Feldern angegeben werden. Für bessere Tonqualität werden Kopfhörer und Mikrofon empfohlen. Interpretation ist nur für Interventionen mit Video möglich. Die Pressekonferenz wird zudem über das Multimedia‑Zentrum des Parlaments im Web gestreamt.