Der Berichterstatter Andrey Novakov (EPP, BG) und die Schattenberichterstatter werden Journalistinnen und Journalisten kurz nach der Abstimmung im Plenum am Mittwoch über das Update der EU-Fluggastrechte informieren. Am Mittwoch um 12:00 Uhr werden die Abgeordneten über die Reaktion des Parlaments auf die Ratsposition vom Juni 2025 zu den Fluggastrechten abstimmen. Sie wollen sicherstellen, dass Passagiere ausreichend gegen Reisebeeinträchtigungen wie Nichtbeförderung sowie verspätete oder annullierte Flüge geschützt sind. Das Parlament plant, den Versuch des Rates zurückzuweisen, die Fluggastrechte zu schwächen. Es strebt an, weiterhin das Recht der Fluggäste auf Erstattung oder Umbuchung sowie auf Entschädigung einzufordern, wenn ein Flug um mehr als drei Stunden verspätet ist, annulliert wird oder eine Nichtbeförderung erfolgt. (Die Ratsposition sieht vor, dass Entschädigungen erst nach einer Verzögerung von vier bis sechs Stunden, abhängig von der Flugdistanz, gelten sollen.) Das Parlament will zudem folgende Verbesserungen für Fluggäste vorantreiben: Das Recht, kostenfrei einen persönlichen Gegenstand wie Handtasche, Rucksack oder Laptop sowie ein kleines Handgepäckstück mit maximalen Abmessungen von 100 cm (Länge + Breite + Höhe) und einem Gewicht von höchstens sieben Kilogramm mit an Bord zu nehmen. Keine Gebühren für die Korrektur von Rechtschreibfehlern bei Passagiernamen, für das Einchecken oder dafür, dass Kinder neben ihren Eltern sitzen. Wann: Mittwoch, 21. Januar 2026, 14:30 CET. Wo: Europäisches Parlament in Straßburg, Pressekonferenzraum Daphne Caruana Galizia (WEISS N -1/201). Wer: Berichterstatter Andrey Novakov (EPP, BG), TRAN-Vizevorsitzender Virginijus Sinkevičius (Grüne, LT) sowie die Schattenberichterstatter: Mateo Ricci (S&D, IT) Vilis Krištopans (PfE, LV) Kosma Złotowski (ECR, PL) Jan-Christoph Oetjen (Renew, DE) Vincent Marzà Ibáñez (Grüne, ES) Arash Saeidi (Die Linke, FR) Wie: Akkreditierte Medienvertreter sind eingeladen, die Pressekonferenz persönlich zu besuchen. Zusätzlich können Journalistinnen und Journalisten über die Plattform Interactio remote teilnehmen und Fragen stellen. Beim Verbindungsaufbau geben Sie bitte Ihren Namen und die Medienorganisation, die Sie vertreten, in den Feldern Vorname/Nachname an. Für eine bessere Tonqualität wird die Nutzung von Kopfhörern und Mikrofon empfohlen. Dolmetschung ist nur für Interventionen mit Video möglich. Übersetzungen stehen in und aus Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch und Bulgarisch zur Verfügung. Die Pressekonferenz wird zudem live im Multimedia-Center des Parlaments gestreamt. Hintergrund: Seit das Parlament 2014 Vorschläge zur Reform der Fluggastrechte gemacht hat, sind die Fortschritte zur Aktualisierung dieser Regeln im Rat 11 Jahre lang ins Stocken geraten. Im Juni 2025 erzielten die EU-Minister jedoch eine politische Einigung, die Verhandlungen mit dem Parlament ermöglichte. Die interinstitutionellen Gespräche begannen im Oktober 2025, führten jedoch nicht zu einer Einigung, so dass das Parlament seine Position für die zweite Lesung verabschieden muss.