Das Europäische Parlament veranstaltet eine Pressekonferenz zur Vorstellung der Befunde und Empfehlungen des European Democracy Shield (EUDS) nach der Abstimmung über den Bericht des Sonderausschusses. Wann: Dienstag, 23. Juni 2026, 11:15–11:45 CEST (Abstimmungsbeginn des Ausschusses: 10:30 CEST) Wo: Europäisches Parlament in Brüssel, Pressezentrum Anna Politkovskaya (SPAAK 0A50). Die Abstimmung findet in SPAAK 4B001 statt; die Pressekonferenz folgt unmittelbar im Anschluss. Wer: Der Berichterstatter Tomas Tobé (EPP, Schweden) und die Vorsitzende des Sonderausschusses zum European Democracy Shield, Nathalie Loiseau (Renew, Frankreich), werden die Ergebnisse vorstellen und Fragen beantworten. Wie: Akkreditierte Medienvertreter sind eingeladen, persönlich teilzunehmen. Journalisten können zudem per Fernzugang über die Plattform Interactio teilnehmen und Fragen stellen. Bei der Verbindung geben Sie bitte Name und Medium in den Feldern für Vor- und Nachname an. Für bessere Tonqualität werden Kopfhörer und ein Mikrofon empfohlen. Die Simultanübersetzung ist nur bei Interventionen mit Video möglich; die Interpretation wird in Englisch, Französisch und Deutsch angeboten. Die Pressekonferenz wird außerdem live und als Abruf im Multimedia Centre des Parlaments gestreamt. Hintergrund: Der Bericht des European Democracy Shield (EUDS) skizziert Maßnahmen zur Stärkung der Fähigkeit der EU, fremde Informationsmanipulation und Einmischung (FIMI) sowie andere hybride Bedrohungen zu erkennen, zu verhindern und ihnen zu begegnen. Der Bericht soll die erste umfassende politische Position des Parlaments zu diesen Themen bilden. Wesentliche behandelte Bereiche sind: Wahlintegrität Rolle unabhängiger Medien und der Zivilgesellschaft Digitale Durchsetzung (digital enforcement) Zivile Vorsorge Der Bericht bewertet zudem die Mitteilung der Kommission zum European Democracy Shield und eine zentrale Initiative daraus – das European Centre for Democratic Resilience. Das Parlament hatte am 18. Dezember 2024 beschlossen, den Sonderausschuss zum European Democracy Shield einzurichten; sein Mandat wurde bis zum 3. Februar 2027 verlängert. Ziel des Ausschusses ist es, bestehende und geplante EU-Rechtsakte und Maßnahmen im Hinblick auf mögliche böswillige Einmischungen in demokratische Prozesse zu bewerten, einschließlich solcher im Zusammenhang mit den in den politischen Leitlinien der Kommission 2024–2029 angekündigten Initiativen.