Die Präsidenten des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission unterzeichneten eine Gemeinsame Erklärung, in der sie sich verpflichten, die Roadmap „One Europe, One Market“ umzusetzen. Am Rande des informellen Treffens der Staats- und Regierungschefs in Zypern unterzeichneten der Präsident der Republik Zypern in seiner Funktion als rotierende Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union sowie die Präsidenten des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission die „One Europe, One Market Roadmap“. Diese Vereinbarung dokumentiert den Willen der drei Institutionen, gemeinsam auf einem klaren Kurs voranzugehen. Vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer und wirtschaftlicher Volatilität stellt diese Roadmap einen entscheidenden Schritt dar, um dringend die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken, mit konkreten Maßnahmen und Fristen für Vereinbarungen spätestens bis Ende 2027. Verpflichtung zur Umsetzung Die Roadmap ist sowohl ein politisches als auch ein operatives Bekenntnis. Sie umfasst unter anderem: Ziele für Gesetzesvorschläge und deren Einigung durch die Mitgesetzgeber Vierteljährliche Überprüfungen, um den Fortschritt zu überwachen Klare institutionelle Zuständigkeiten für alle EU-Institutionen entsprechend ihren Befugnissen Regelmäßige Bestandsaufnahmen für volle Transparenz Aufbauend auf dem bestehenden Monitoring-Prozess werden die Institutionen regelmäßige Bestandsaufnahmen sicherstellen, um die Umsetzung dieser Roadmap zu überwachen und zu steuern. Roberta Metsola, Präsidentin des Europäischen Parlaments, sagte: „Diese Roadmap spiegelt wider, wofür das Europäische Parlament eintritt: ein stärkeres, wettbewerbsfähigeres und widerstandsfähigeres Europa. Sie ist ambitioniert, stärkt unsere Fähigkeit, Schocks zu widerstehen, und bietet unseren Bürgern und Unternehmen Planbarkeit. Wir haben gesagt, dass wir mutige Entscheidungen treffen würden, und wir tun es. Das ist Europa, das auf das reagiert, was es braucht.“ Nikos Christodoulides, Präsident der Republik Zypern in seiner Funktion als rotierende Präsidentschaft des Rates der EU, sagte: „Diese Roadmap markiert einen Wendepunkt bei der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit Europas. Die Umsetzung ist nicht bloß ein regulatorisches Unterfangen. Sie ist eine strategische Notwendigkeit, um die Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und den langfristigen Wohlstand Europas zu stärken – im Rahmen eines wirklich integrierten Binnenmarkts und einer stärkeren, kohäsiveren Europäischen Union.“ Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, sagte: „Diese Maßnahmen werden das Wirtschaftswachstum Europas ankurbeln, unsere digitale Transformation garantieren und die industrielle Widerstandsfähigkeit stärken. Dies ist eine absolute Priorität dieser Kommission und mit dieser Roadmap haben wir den Weg nach vorne.“