Wann: Dienstag, 23. Juni (Eröffnungsrunde 9:00–10:15) Wo: Europäisches Parlament, Brüssel Am Dienstag wird das Europäische Parlament eine Konferenz ausrichten, bei der die Perspektiven und Herausforderungen für pro‑demokratische Akteurinnen und Akteure in Russland erörtert werden. Mitglieder russischer demokratischer Kräfte, Anti‑Krieg‑Aktivistinnen und -Aktivisten, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treffen in Brüssel auf Repräsentanten der EU‑Institutionen, der Mitgliedstaaten der EU, internationale Partner und Expertinnen und Experten. Die hochrangige Konferenz, die vom Europäischen Parlament mit Unterstützung der Europäischen Kommission und dem Europäischen Auswärtigen Dienst (EEAS) veranstaltet wird, ist die zweite Ausgabe des sogenannten „Brüsseler Dialogs“ mit russischen demokratischen Akteurinnen und Akteuren. Die erste Ausgabe fand im Juni 2023 statt. Ziel der Veranstaltung ist es, eine Plattform für Dialog und Zusammenarbeit zu bieten, den Austausch zwischen verschiedenen Teilen der russischen Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der demokratischen Aktivistinnen und Aktivisten zu fördern und ein tieferes gegenseitiges Verständnis zu ermöglichen. Zur Eröffnung wird die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, die Teilnehmenden per Videobotschaft ansprechen. Weitere Redebeiträge kommen unter anderem von: Pina Picierno, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Andrius Kubilius, Kommissar für Verteidigung und Erweiterung Marta Kos, Kommissarin (mit Zuständigkeit für Erweiterungsfragen) Mariana Katzarova, UN‑Sonderberichterstatterin zur Lage der Menschenrechte in der Russischen Föderation Svetlana Gannushkina, Menschenrechtsaktivistin, Gründerin und Vorsitzende des Civic Assistance Committee Dmitry Muratov, Friedensnobelpreisträger und ehemaliger Chefredakteur der Novaya Gazeta In mehreren Panels werden die Teilnehmenden über die Herausforderungen sprechen, denen die russische Gesellschaft in den Bereichen Menschenrechte, die langfristigen Folgen von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie über Desinformation gegenübersteht. Die Panelistinnen und Panelisten werden zudem erörtern, wie an einer gerechten und nachhaltigen Lösung für den Frieden in der Ukraine gearbeitet werden kann. Wichtige Informationen: Nur die Eröffnungsrunde von 9:00–10:15 MEZ ist für die Medien geöffnet. Der Rest der Konferenz findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit (in camera) statt. Die Eröffnungsrunde kann live verfolgt werden (Link zur Übertragung auf der Veranstaltungsseite).