Am Mittwoch um 09:15 Uhr werden mehrere Abgeordnete ein Briefing für Journalistinnen und Journalisten abhalten, da die Umsetzungsphase des EU-Migrations- und Asylpakts am 12. Juni 2026 beginnt. Das Briefing ist in zwei Teile gegliedert und wird von den Berichterstattern für die verschiedenen Akten des EU-Migrations- und Asylpakts präsentiert. Teil 1 (ab 09:15): Tomas Tobé (EPP, Schweden) Birgit Sippel (S&D, Deutschland) Jorge Buxadé Villalba (PfE, Spanien) Fabienne Keller (Renew, Frankreich, per Verbindung) Teil 2 (ab 09:45): Lena Düpont (EPP, Deutschland) Juan Fernando López Aguilar (S&D, Spanien) Alessandro Ciriani (ECR, Italien) Matjaž Nemec (S&D, Slowenien) Die Berichterstatter werden die Rolle und Prioritäten des Parlaments beim Inkrafttreten der neuen Migrations- und Asylregeln darstellen und Fragen der Journalistinnen und Journalisten beantworten. Wann: Mittwoch, 10. Juni 2026, 09:15 bis 10:15 CEST. Wo: Europäisches Parlament in Brüssel, Anna Politkovskaya-Raum (SPAAK 0A50) und als Webstream (Teil 1 und Teil 2) über das Multimediazentrum des Parlaments. Akkreditierte Medienvertreterinnen und -vertreter sind eingeladen, dem Pressebriefing persönlich beizuwohnen. Journalistinnen und Journalisten können auch remote am Pressebriefing teilnehmen und über die Plattform Interactio Fragen stellen. Beim Verbinden bitte den Namen und die Medienorganisation in den Feldern Vorname/Nachname eingeben. Für bessere Tonqualität werden Kopfhörer und ein Mikrofon empfohlen. Die Verdolmetschung wird in Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch und zusätzlich in Slowenisch (nur Teil 2) zur Verfügung stehen. Hintergrund Der Migrations- und Asylpakt, verabschiedet 2024, schafft einen neuen Rahmen für das Management von Migration und Asyl in der EU und umfasst unter anderem Regelungen zu: Screening Eurodac (Datenbank für Fingerabdrücke) Asylverfahren Verantwortung und Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten Krisensituationen Zusätzlich hat das Europäische Parlament am 10. Februar 2026 Verordnungen zum Konzept des sicheren Drittstaates und zur Liste der sicheren Herkunftsländer angenommen. Die Arbeitsgruppe Asyl – Umsetzung des Pakts/CEAS (Gemeinsames Europäisches Asylsystem), gebildet aus Abgeordneten aller politischen Gruppen des Parlaments, ist seit dem 15. Januar 2025 für die Überwachung der Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts zuständig.