Eine Delegation des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten war auf La Réunion, um Initiativen zur Jugendbeschäftigung zu bewerten und Regierungsvertreter zu treffen. Vier Abgeordnete des Parlamentsausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten reisten vom 26. bis 28. Mai nach La Réunion, Frankreich, um sich mit dem für EU-Angelegenheiten zuständigen Generalsekretär sowie weiteren Regierungsvertretern zu treffen. Während ihres Aufenthalts besuchten sie Initiativen, die darauf abzielen, die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt von La Réunion zu stärken, darunter: den maritimen Cluster, ein Innovationszentrum, das die Schaffung von Arbeitsplätzen auf der Insel fördert, und das RSMA-R (Regiment spécialisé militaire d’outre-mer de La Réunion), ein spezialisiertes militärisches Ausbildungsregiment, das junge Menschen aus benachteiligten Verhältnissen ausbildet und dabei durch den Europäischen Sozialfonds+ unterstützt wird. Die Delegation wurde geleitet von Dennis Radtke (EPP, DE) und bestand außerdem aus Sergio Humberto (EPP, PT), Hristo Petrov (Renew, BG) und Mariateresa Vivaldini (ECR, IT). Nach dem Besuch sagte der Leiter der Delegation, Dennis Radtke (EPP, DE): „Dieser Besuch hat uns wertvolle Einblicke in die besonderen Bedürfnisse einer äußersten Region gegeben und gute Beispiele dafür geliefert, wie europäisches Geld ausgegeben und genutzt wird, um jungen Menschen Zugang zu Ausbildung und zum Arbeitsmarkt zu verschaffen. Im Vorfeld der Verhandlungen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen war es ein besonders wichtiger Besuch, um diese Erfahrungen im Hinterkopf zu behalten.“ Die gewonnenen Erkenntnisse liefern praktische Anhaltspunkte dafür, wie EU-Fördermittel zielgerichtet eingesetzt werden können, um Beschäftigungschancen für junge Menschen zu verbessern, und sind daher relevant für die Diskussionen über die künftige Ausgestaltung von europäischen Förderprogrammen.