Abgeordnete des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments waren vom 30. März bis 1. April 2026 in Italien unterwegs, um die Arbeits‑ und Lebensbedingungen verschiedener Gruppen zu prüfen. Die Delegationsleiterin und Vorsitzende des Ausschusses, Li Andersson (The Left, FI), erklärte nach dem Besuch: „Das Programm während dieser Mission war vielseitig und umfangreich und gab uns Einblicke in mehrere durch den ESF in Italien finanzierte Projekte. Wir haben Modelle der Rehabilitation gesehen, wie man sie nicht überall in Europa findet, in San Patrignano. Wir hatten auch die Gelegenheit, uns mit Arbeitsausbeutung sowie Fragen der Arbeitsgesundheit und Arbeitssicherheit vertraut zu machen. Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten schätzt Einblicke aus erster Hand in diese Themen sehr, und wir werden unsere Arbeit fortsetzen, um die Arbeits‑ und Lebensbedingungen verschiedener Gruppen zu verbessern.“ Während der Mission war sie begleitet von folgenden Abgeordneten: Isabelle Le Callennec (EPP, FR) Liesbet Sommen (EPP, BE) Letizia Moratti (EPP, IT) Estelle Ceulemans (S&D, BE) Raffaele Topo (S&D, IT) Chiara Gemma (ECR, IT) Die Mission umfasste Besuche in San Patrignano, Foggia und Caserta, wobei der Schwerpunkt auf Rehabilitationsmodellen, durch ESF geförderten Projekten sowie auf Problemen wie Arbeitsausbeutung und beruflichem Gesundheitsschutz lag. Die direkten Einblicke sollen dem Ausschuss helfen, geeignete Maßnahmen und Empfehlungen zu entwickeln, die nicht nur in Italien, sondern auch in anderen Mitgliedstaaten Europas — einschließlich Österreich — als Orientierung dienen können, um die Lebens‑ und Arbeitsbedingungen von gefährdeten Gruppen sowie die Arbeitsbedingungen von Einsatzkräften wie Feuerwehr und Polizei zu verbessern.