Was: Pressekonferenz nach Plenarabstimmungen, in der die Berichterstatter über die neue Liste der sicheren Herkunftsstaaten und die Anwendung der sicheren Drittstaaten-Verordnung informieren. Wann: Dienstag, 10. Februar 2026, 14:00 CET. Wo: Europäisches Parlament in Straßburg, Pressekonferenzraum Daphne Caruana Galizia (WEISS N -1/201). Wer: Die Berichterstatter des Parlaments Lena Düpont (EPP, DE) und Alessandro Ciriani (ECR, IT). Dolmetschen: Es wird Dolmetschung in und aus Italienisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Polnisch angeboten. Die Pressekonferenz wird außerdem live im Multimedia-Center des Parlaments gestreamt. Wie: Akkreditierte Medienvertreter können persönlich teilnehmen. Journalisten können auch remote über die Plattform Interactio teilnehmen und Fragen stellen. Beim Verbinden geben Sie bitte Ihren Namen und die Medienorganisation in den Feldern für Vor- und Nachname an. Für bessere Tonqualität verwenden Sie Kopfhörer und ein Mikrofon. Dolmetschen ist nur bei Interventionen mit Video möglich. Hintergrund: Im Dezember 2025 erzielten die Verhandlungsführer von Parlament und Rat eine politische Einigung zur Aktualisierung der Asylrechtsregeln von 2024 hinsichtlich der Anwendung des Konzepts der sicheren Drittstaaten sowie zur Einrichtung einer EU-weiten Liste sicherer Herkunftsstaaten. Die neuen Bestimmungen geben den EU-Staaten zusätzliche Möglichkeiten, Asylanträge abzulehnen, wenn: die Antragstellenden aus Ländern stammen, die auf der Liste sicherer Herkunftsstaaten stehen, oder die Antragstellenden in einem sicheren Drittstaat außerhalb der EU Schutz hätten suchen können. Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten (Civil Liberties Committee) billigte die beiden vorläufigen Vereinbarungen am 27. Januar 2026. Die Plenarabstimmungen finden am Dienstag, 10. Februar, ab 12:30 Uhr statt, nach einer kurzen Debatte der Abgeordneten. Die förmliche Verabschiedung durch den Rat folgt anschließend.