Die Notwendigkeit für stärkere Unterstützungssysteme, um die politische Vertretung in Europa inklusiver zu gestalten, wurde von Abgeordneten und Experten in einer öffentlichen Anhörung am Mittwoch hervorgehoben.Im Rahmen der Woche der Geschlechtergerechtigkeit 2025 organisierte der Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter eine öffentliche Anhörung zum Thema „Frauenführung in der Politik“ mit Gastrednern. Die Eröffnungsrede hielt die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, die betonte: „Europa wird von Menschen aufgebaut, die sich in die Politik einbringen und ihre Stimmen erheben. Aber allzu oft fühlen sich Frauen von den großen Entscheidungen ausgeschlossen und aus der Macht ausgeschlossen. Deshalb braucht Europa mehr Frauen in der Politik und mehr Frauen, die für Ämter kandidieren.“Die Diskussion konzentrierte sich auf die Hindernisse, mit denen Frauen in der politischen Landschaft Europas weiterhin konfrontiert sind. Es wurde festgestellt, dass die derzeitige Präsidentin des Europäischen Parlaments erst die dritte Frau ist, die seit 1978 dieses Amt innehat.Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit, angemessene Unterstützungsdienste bereitzustellen, um es Frauen zu ermöglichen, eine politische Karriere mit dem Familienleben zu vereinbaren, die Geschlechterkluft zu schließen und ein faires Gleichgewicht zwischen Pflege und Arbeit für alle zu fördern. Beispielsweise wurde die Einführung von Stellvertretungsabstimmungen für Abgeordnete im Mutterschaftsurlaub vorgeschlagen.Sie können die Debatte hier erneut ansehen.